Angriffserkennung für OT-Infrastrukturen

Anomalien erkennen, bevor es kritisch wird.
Systeme zur Angriffserkennung schützen Ihre kritische Infrastruktur durch frühzeitige Erkennung sicherheitsrelevanter Ereignisse. Speziell für industrielle Umgebungen entwickelt, erfüllen unsere Lösungen gesetzliche Anforderungen und sorgen für kontinuierliche Überwachung Ihrer OT-Systeme – ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.

Angriffserkennung für OT-Infrastrukturen

Anomalien erkennen, bevor es kritisch wird.
Systeme zur Angriffserkennung schützen Ihre kritische Infrastruktur durch frühzeitige Erkennung sicherheitsrelevanter Ereignisse. Speziell für industrielle Umgebungen entwickelt, erfüllen unsere Lösungen gesetzliche Anforderungen und sorgen für kontinuierliche Überwachung Ihrer OT-Systeme – ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.
Was ist ein System zur Angriffserkennung (SzA)?
Systeme zur Angriffserkennung dienen dazu, sicherheitsrelevante Ereignisse frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und geeignete Maßnahmen einzuleiten. Ein wesentlicher Bestandteil eines solchen Systems ist die Anomalieerkennung.
Gesetzliche Anforderungen
SzA sind für Betreiber kritischer Infrastrukturen bzw. kritischer Anlagen (KRITIS) sowie für alle Betreiber von Energieversorgungsnetzen gesetzlich vorgeschrieben.
Auch für Unternehmen, die beispielsweise unter die NIS2-Richtlinie fallen, eine Zertifizierung anstreben oder den branchenspezifischen Sicherheitsstandard (B3S) zur Erreichung des „Stands der Technik“ erfüllen wollen bzw. müssen, ist ein System zur Angriffserkennung fachlich und organisatorisch äußerst sinnvoll.
Alle diese Regelwerke erfordern geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zur Risikoerkennung, Vorfallbehandlung und kontinuierlichen Überwachung. Eine strukturierte Angriffserkennung ist hierfür ein zentrales Instrument.
Anomalieerkennung in der OT
Eine OT-Anomalieerkennung analysiert das normale Kommunikations- und Betriebsverhalten innerhalb eines industriellen Netzwerks. Abweichungen – etwa ungewöhnliche Kommunikationsbeziehungen, veränderte Protokollmuster oder nicht autorisierte Zugriffe – werden erkannt und gemeldet.
Im Unterschied zu klassischen IT-IDS-Systemen (Intrusion Detection System) ist eine OT-Anomalieerkennung speziell auf industrielle Infrastrukturen ausgelegt. IT-IDS-Lösungen sind häufig komplex, kostenintensiv und primär auf Office-IT ausgerichtet. Produktionsumgebungen stellen hingegen andere Anforderungen: hohe Verfügbarkeit, sensible Steuerungssysteme, proprietäre Protokolle und lange Lebenszyklen.
IT und OT – unterschiedliche Anforderungen an Sicherheit
IT-Systeme
Verarbeiten überwiegend Daten
Fokus auf Vertraulichkeit
OT-Systeme
Steuern physische Prozesse
Fokus auf Verfügbarkeit
Während in der IT häufig Vertraulichkeit im Fokus steht, ist in der OT die Verfügbarkeit der Anlage oberstes Ziel. Sicherheitsvorfälle können hier unmittelbare Auswirkungen auf Produktion, Versorgung oder Sicherheit haben.
Daher muss auch ein System zur Angriffserkennung diese Besonderheiten berücksichtigen – technisch wie organisatorisch.
Monitoring, Alarmierung und SOC
Eine OT-Anomalieerkennung entfaltet ihren größten Mehrwert in Kombination mit einem OT-Netzwerkmonitoring. Die gewonnene Transparenz über Kommunikationsbeziehungen und Systemzustände bildet die Grundlage für eine präzise Bewertung von Abweichungen.
Strukturierte Alarmierung
Alarmierungen können strukturiert über vorhandene Störmeldesysteme erfolgen – beispielsweise an die Rufbereitschaft oder definierte Ansprechpartner.
SOC-Anbindung
Optional kann eine Anbindung an ein Security Operations Center erfolgen. Wichtig: Alarme müssen von OT-Experten bewertet werden, die industrielle Prozesse verstehen.
Was ist ein SOC?
SOC steht für Security Operations Center – eine zentrale Stelle zur Überwachung, Analyse und Bearbeitung von Sicherheitsereignissen.
Wichtig ist dabei die klare Abgrenzung: Ein IT-SOC bewertet typischerweise Vorfälle in Büro-IT-Umgebungen. Für die OT ist jedoch entscheidend, dass Alarme von OT-Experten oder OT-Administratoren bewertet werden, die industrielle Prozesse und deren Besonderheiten verstehen.
Auf den Punkt gebracht:
Ein wirksames System zur Angriffserkennung in der OT verbindet technische Erkennung mit fachkundiger Bewertung durch OT-Spezialisten.
Unsere Lösung
Wir bieten Ihnen eine OT-spezifische Anomalieerkennung, die gezielt auf industrielle Netzwerke abgestimmt ist. Die Lösung unterstützt KRITIS-Betreiber bei der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und hilft NIS2-betroffenen Unternehmen, ihre Überwachungs- und Reaktionspflichten strukturiert umzusetzen.
Compliance
Alarmierungen können strukturiert über vorhandene Störmeldesysteme erfolgen – beispielsweise an die Rufbereitschaft oder definierte Ansprechpartner.
OT-Expertise
Optional kann eine Anbindung an ein Security Operations Center erfolgen. Wichtig: Alarme müssen von OT-Experten bewertet werden, die industrielle Prozesse verstehen.
Voller Service
Optional kann eine Anbindung an ein Security Operations Center erfolgen. Wichtig: Alarme müssen von OT-Experten bewertet werden, die industrielle Prozesse verstehen.
Auf Wunsch übernehmen wir Betrieb, Wartung und Administration des Systems. Ebenso können wir eingehende Alarme sichten, bewerten und gemeinsam mit Ihnen geeignete Maßnahmen einleiten.
So entsteht ein praxisgerechtes, wirtschaftlich sinnvolles System zur Angriffserkennung – abgestimmt auf industrielle Anforderungen und betreut durch erfahrene OT-Experten.
Bereit für maximale Sicherheit?
Lassen Sie uns gemeinsam eine sicher und stabile Lösung für Ihre Infrastruktur entwickeln.